Rebe und Wein im Wallis : die Geschichte von den Anfängen bis heute

Wussten Sie, dass bereits vor der Ankunft der Römer im Wallis Reben wuchsen? Dass
Wein lange Zeit als Medikament galt? Dass früher in den Rebbergen die Kühe grasten?
Solche Enthüllungen und vieles mehr findet sich in diesem reich illustrierten
Standardwerk, das die Resultate neuester wissenschaftlicher Forschung in sich
vereint. Was im Wallis je mit Wein zu tun hatte, breitet sich vor dem Leser aus. Rund
hundert Artikel beleuchten sämtliche Facetten einer dreiundzwanzig Jahrhunderte
alten Vergangenheit - von den Rebsorten bis zum Brauchtum, das sich im Laufe der
Zeit um den Wein gebildet hat.
Heute wird mehr über Wein gesprochen, als dass man ihn trinkt. Neben seinen nicht
zu leugnenden geschmacklichen Qualitäten trägt der Rebensaft aus dem Wallis eine
eigene spannende Geschichte in sich. Sie zu kennen heisst, «bis auf den Grund des
Glases zu schauen», um zur Seele des Weins vorzudringen.
Diese Publikation ist die Frucht siebenjähriger Forschungsarbeit, zusammengetragen
vom Walliser Reb- und Weinmuseum und seiner Leiterin Anne-Dominique Zufferey.
Der Hauptteil stammt aus der Feder der Historiker Sabine Carruzzo und Pierre
Dubuis; rund 30 Wissenschafter (Ethnologen, Geografen, Historiker, Ampelografen,
Archäologen, Biologen) ergänzen die Texte mit Beiträgen aus ihrem Schaffensgebiet.