1400, Elsass und Oberrhein im gotischen Europa

Das Elsaß und der Oberrhein waren als
Durchgangsland im Grenzgebiet zwischen dem
Heiligen Römischen Reich und dem Königreich
Frankreich zahlreichen Einflüssen ausgesetzt.
In jenem Jahrhundert, das mit der Schwarzen Pest
von 1348-1349 begann und mit der Vollendung des
Straßburger Münsters im Jahr 1439 endete, erlebte diese
region eine wechselvolle Geschichte und ein künstlensches
Schaffen von hoher Qualität. Konzipiert durch den Service
de l'Inventaire du Patrimoine Culturel de la Région Alsace,
lädt dieser Sammelband mit vielen Beiträgen französischer,
deutscher und schweizerischer Autoren zu einer
Entdeckungsreise zu den historischen Ortendieses zuweilen
verkannten Erbes ein. Vier Reiserouten, die das Elsaß
und die Landschaft am Oberrhein durchziehen, führen
den Betrachter zu Gebäuden und Kunstwerken,
welche von der Geschichte und der schöpferischen Kraft
am Ende des Mittelalters zeugen. Diese sind ein noch
immer spürbarer Nachhall jener bedeutenden Werke,
die in den Museen ausgestellt sind.