Gewalt des Genius : über französische Kunst

Gewalt des Genius : über französische Kunst

Gewalt des Genius : über französische Kunst
2004229 pagesISBN 9782912272188
Format: Broché

Heinrich Heine (1797 - 1856) verbrachte

seine letzten fünfundzwanzig Lebensjahre in

Paris. Dort pflegte er engen Kontakt zu vielen

Persönlichkeiten seiner Epoche, stand er

doch als international anerkannter Dichter

selbst inmitten des Kulturgeschehens.

In der vorliegenden Textsammlung spricht

Heine von Berlioz, Chopin, Delacroix, Dumas,

Hugo, Liszt, Mendelssohn-Bartholdy,

Meyerbeer, Rossini, Sand, Vernet, Wagner...

Er kritisiert Kunstausstellungen, Musikdarbietungen,

Theater und Literatur, nicht ohne

fundierte Hintergrundinformationen zu

liefern oder auch einen Hauch süffisanten

Klatsch einzufügen.

Da es heute immer schwieriger wird, die

weiten Bereiche der Kunstgeschichte zu überschauen,

erweist es sich als sehr aufschlussreich,

auf ursprüngliche Betrachtungen

zurückzugreifen. In Bezug auf französische

Kunst des 19. Jahrhunderts führt kein Weg

an Heines feuilletonistischer Arbeit vorbei.

Eigentlich als Meister romantischer Lyrik

berühmt, dessen Gedichte - allen voran die

"Lorelei" - zu wahren Volksliedern geworden

sind, ist Heine in erster Linie ein sehr

kritischer Geist. Das zeigt sich insbesondere

an seiner Prosaarbeit. Hier gelangen seine

satirische Veranlagung, seine Ironie und sein

bissiger Witz zu voller Blüte.

Dank fast unerschöpflicher Einfälle vermittelt

Heine dem Leser auf unterhaltsame

und zeitlose Art und Weise ein Gespür, um

den Wert der Kunst individuelle einschätzen

und die gesellschaftlichen Verhältnisse in

einer Welt des geistigen, politischen und

wirtschaftlichen Umbruches verstehen zu

können.

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