Saussure et l'épistémè structuraliste. Saussure und die strukturalistische Episteme

Plus de cent ans après la parution du Cours de linguistique générale , Saussure est toujours considéré comme le « fondateur révolutionnaire » de la linguistique structurale, et son nom demeure lié de façon quasi symbiotique à l'idée même de structuralisme. À partir de différents champs disciplinaires, ce volume ouvre de nouvelles perspectives sur une pensée saussurienne au-delà de la stricte épistémè structuraliste.
Auch mehr als hundert Jahre nach dem Erscheinen des Cours de linguistique générale gilt Saussure noch immer als der 'revolutionäre Begründer' der strukturalen Sprachwissenschaft. Der Name Saussures ist geradezu symbiotisch mit der Idee des Strukturalismus verbunden. Dieser Band öffnet aus verschiedenen disziplinären Perspektiven den Blick für ein Saussure'sches Denken auch jenseits der Grenzen der strukturalistischen Episteme.
Die reihe : Text und Textlichkeit
Der Arbeitskreis « Text und Textlichkeit » untersucht das Phänomen des Textes als zentralen Baustein von Kultur überhaupt. Er befasst sich mit der Frage, wie Texte funktionieren und welche Funktionen sie in der Literatur- und Medienwissenschaft, der Sozial- und Geschichtswissenschaft sowie der Theologie und Rechtswissenschaft übernehmen. Sein Forschungsinteresse richtet sich unter anderem auf die spezifischen Autorisierungsverfahren und Geltungsansprüche von juristischen, poetischen und religiösen Texten. Einen maßgeblichen Untersuchungsgegenstand bilden der historische Wandel der Rolle des Textes sowie sein jeweils kulturabhängiger Status.